Die Ermittlungen gegen das Zwickauer Neonazi-Trio werden nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" dadurch erschwert, dass Beweismittel aus dem 1998 gegen die drei eingeleiteten Ermittlungsverfahren vernichtet wurden. Wie das Blatt am Freitag berichtete, handelt es sich bei den vernichteten Beweismitteln um die im Januar 1998 sichergestellten vier Rohrbomben sowie um Abhörbänder von mutmaßlichen Unterstützern von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Die Beweismittel seien nach der in dem Verfahren im Jahr 2003 eingetretenen Verjährung von den Thüringer Ermittlungsbehörden entsorgt worden.