Bis zum Jahr 2050 könnten dem Weltklimarat zufolge fast 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Sonne, Wind, Wasser und Biomasse lieferten nicht nur nachhaltig Energie sondern seien auch entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel, sagte Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der Mitglied des Weltklimarats IPCC und Mitautor der am Montag in Abu Dhabi vorgestellten Studie ist. Demnach können im besten Fall 77 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, sofern bis dahin die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Im schlechtesten der Szenarien würden die Erneuerbaren nur 15 Prozent des Bedarfs decken.