Der frühere britische Premierminister Tony Blair ist am Freitag zum zweiten Mal vor dem Untersuchungsausschuss zur britischen Beteiligung am Irak-Krieg erschienen. In einer schriftlichen Stellungnahme verteidigte Blair erneut seine Entscheidung, trotz völkerrechtlicher Bedenken an der Seite der USA gegen den Irak in den Krieg zu ziehen. Er habe dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush Ende Januar 2003 in einem Gespräch zugesichert, "alles Nötige" zu unternehmen, um die Regierung von Machthaber Saddam Hussein zu entwaffnen.