5. April 2013, 08:13 Uhr

BND überprüfte 2011 fast drei Millionen Mails

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat einem Pressebericht zufolge im Jahr 2011 fast 2,9 Millionen E-Mails, SMS und andere Telekommunikationsverkehre wegen des Verdachts auf Terrorismus, illegalen Waffenhandel oder Menschenhandel überprüft.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat einem Pressebericht zufolge im Jahr 2011 fast 2,9 Millionen E-Mails, SMS und andere Telekommunikationsverkehre wegen des Verdachts auf Terrorismus, illegalen Waffenhandel oder Menschenhandel überprüft. 327.557 E-Mails seien wegen Terrorismusverdachts gescannt worden, weil sie etwa verdächtige Begriffe wie Bombe enthielten, berichtet die "Bild" unter Berufung auf einen Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages.

2,545 Millionen E-Mails und Telekommunikationsverkehre wurden demnach wegen möglicher Zusammenhänge mit illegalem Waffenhandel überprüft. In 436 Fällen sei es um den Verdacht der illegalen Schleusung und des Menschenhandels gegangen sein. Trotz der intensiven Prüfung sei der BND jedoch nur in 290 aller überprüften Fälle auf nachrichtendienstlich relevantes Material gestoßen.

AFP
 
 
Jetzt bewerten
0 Bewertungen
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind