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News am 30.05.2012
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Bosbach will Vorratsdatenspeicherung auch wegen Rechtsterrorismus

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach ist der Ansicht, dass die umstrittene Vorratsdatenspeicherung auch für den Kampf gegen rechtsextremistischen Terrorismus gebraucht wird.

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach ist der Ansicht, dass die umstrittene Vorratsdatenspeicherung auch für den Kampf gegen rechtsextremistischen Terrorismus gebraucht wird. Mit Hilfe einer derartigen Datensammlung hätte womöglich herausgefunden werden können, ob die Verdächtigen Mitglieder eines größeren Terrornetzwerkes sind, sagte der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses der "Passauer Neuen Presse" vom Donnerstag. "Es wäre wichtig zu wissen, mit wem die drei Täter in den letzten Monaten kommuniziert haben." Notwendig sei eine zudem eine zentrale Datei, in der gewaltbereite Extremisten erfasst werden, analog zur Anti-Terror-Datei zum Islamismus. "Nur so können wir ständig bundesweit aktuelle Lagebilder erstellen", sagte Bosbach.

AFP