Der neue internationale Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat die internationale Gemeinschaft zu einer einheitlichen Haltung im Syrien-Konflikt aufgerufen.
Der neue internationale Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat die internationale Gemeinschaft zu einer einheitlichen Haltung im Syrien-Konflikt aufgerufen. Die Zahl der Opfer sei "erschütternd", die Lage verschlechtere sich zusehends, warnte der Nachfolger von Kofi Annan vor der UN-Vollversammlung in New York. Ein gemeinsames Vorgehen der internationalen Gemeinschaft sei dringend notwendig. Der frühere algerische Außenminister kündigte an, in den nächsten Tagen nach Damaskus reisen zu wollen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon prangerte vor der UN-Vollversammlung die Staaten an, die Waffen nach Syrien lieferten. Gleichgültig, welche Seite sie ausrüsteten, mit ihren Lieferungen sorgten diese Länder nur für "weiteres Elend", kritisierte Ban, ohne Namen zu nennen. Russland ist Haupt-Waffenlieferant von Präsident Baschar al-Assad, auch der Iran rüstet nach UN-Angaben Assads Truppen aus. Der syrische Machthaber beschuldigt seinerseits Saudi-Arabien, Katar und die Türkei, die Opposition mit Waffen zu unterstützen.