Auf eine Moschee im Norden Israels ist ein Brandanschlag verübt worden. Mehrere Angreifer drangen in der Nacht zum Montag in das muslimische Gotteshaus in dem Beduinendorf Tuba Sangaria in Nordgaliläa ein und setzten es in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte. Auf die Außenwände der Moschee schrieben sie auf Hebräisch die Worte "Vergeltung" und "Palmer", den Namen eines jüdischen Siedlers, der Ende September mit seinem Sohn im Westjordanland tödlich verunglückt war, nachdem Palästinenser Steine auf sein Auto geworfen hatten. Die Polizei verstärkte nach dem Anschlag die Sicherheitsvorkehrungen in der Region.