Eine mögliche Erhöhung der Studiengebühren in Großbritannien hat unter Studenten und Dozenten für Empörung gesorgt. Eine von der Regierung beauftragte Reformkommission schlägt in ihrem am Dienstag veröffentlichten Abschlussbericht vor, die Obergrenze von jährlich 3290 Pfund (3800 Euro) für Studiengebühren abzuschaffen. Die vom früheren Chef des Erdölkonzerns BP, John Browne, geleitete Kommission vertritt die Ansicht, dass das britische Hochschulsystem auf diese Weise wettbewerbsfähiger werde.