In Großbritannien wächst vertraulichen Geheimdienst-Dokumenten zufolge die Gefahr islamistischer Terroranschläge. Die Bedrohung durch mutmaßliche inländische Extremisten nehme zu und stelle die Behörden vor Probleme, zitierte die Zeitung "Telegraph" am Donnerstag aus Papieren, die sie von der Enthüllungsplattform Wikileaks bezogen hatte. Die Geheimdienste hätten diese "Dschihadisten" bislang nicht auf dem "Radarschirm", vertraute demnach ein ranghoher Vertreter des Geheimdienstes MI6 US-Kongressabgeordneten an. Die Sicherheitsbehörden kämen erheblich "in Bedrängnis", wollten sie Anschläge britischstämmiger Islamisten verhindern.