FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle lehnt den Kompromissvorschlag von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zur Vorratsdatenspeicherung ab. Auch nach der Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Terrorgruppe dürfe die Rechtsstaatlichkeit nicht aufs Spiel gesetzt werden, sagte Brüderle dem "Tagesspiegel" vom Sonntag. Seine Auffassung zu einer Vorratsspeicherung von Daten habe sich nicht verändert. "Die totale Überwachung der Bürger ist mit der FDP nicht zu machen", sagte Brüderle der Zeitung.