Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will das Problem der Wirtschaftsspionage bei seiner Reise nach China in der kommenden Woche ansprechen. "Angriffe auf die Computersysteme deutscher Unternehmen müssen unterbleiben. Da muss man einen Riegel vorschieben", sagte er dem "Hamburger Abendblatt" vom Mittwoch. Es handele sich um ein "ernsthaftes Problem, das ich ansprechen werde". "Wir sind an einer fairen Zusammenarbeit interessiert. Deutschland stellt technologisches Wissen bereit und bildet Arbeitskräfte aus", betonte Brüderle. Im Gegenzug müsse China auf Wirtschaftsspionage und Produktpiraterie verzichten.