Die EU-Kommission stellt für die Menschen in der libyschen Hauptstadt Tripolis zehn Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereit. Davon gingen vier Millionen Euro an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), teilte die Kommission am Montag in Brüssel mit. EU-Experten seien vor Ort, um über die Verwendung der anderen sechs Millionen Euro zu entscheiden, hieß es weiter. Demnach öffnete die Brüsseler Behörde ein Büro in Tripolis, um die Hilfe für die nach den Kämpfen notleidende Bevölkerung zu koordinieren. Zunächst müsse die medizinische Notfallversorgung und die Lieferung von Trinkwasser sichergestellt werden. Die humanitäre Hilfe der EU-Kommission für Libyen beläuft sich den Angaben zufolge bislang auf 70 Millionen Euro.