Brüssel will die Entwicklungshilfe für China, Indien und 17 weitere Schwellenländer ab 2014 einstellen. Die Europäische Union solle "die Hilfe auf die ärmsten Länder konzentrieren", erklärte Entwicklungskommissar Andris Piebalgs bei der Vorstellung seiner Pläne am Mittwoch in Brüssel. Bei der Entwicklungshilfe sei stets ein Land in der Position des Gebenden, erläuterte er. Mit einem Land wie China sei jedoch ein Rahmen angemessener, "in dem die beiden Parteien von gleich zu gleich davon profitieren". Unter den weiteren betroffenen Schwellenländern sind Argentinien, Brasilien, der Iran und Mexiko.