Ausgerechnet die Stücke des belgischen Ausnahme-Chansonniers Jacques Brel dürfen in Brüssels U-Bahnhöfen nicht mehr gespielt werden - und auch sonst keine Lieder in den Landessprachen Französisch oder Flämisch. Grund sind Beschwerden von Fahrgästen, wie eine Sprecherin des Metro-Betreibers Stib der flämischen Zeitung "De Morgen" vom Mittwoch sagte. "Zig Beschwerden" habe es nach dem Abspielen einiger französischsprachiger Stücke im April gehagelt, die Fahrgäste forderten darin auch flämischsprachige Lieder. Da es jedoch zu wenige flämische Hits gebe, wird nun ganz auf Französisch und Flämisch verzichtet, führte die Sprecherin aus.