Die Bundesbank hat vor einer Manipulation von Währungen gewarnt. Es sei "problematisch", wenn Staaten die Wechselkurse beeinflussten, um ihre Waren billiger exportieren zu können, sagte Bundesbankvorstand Andreas Dombret der Wochenzeitung "Die Zeit". Aus Sicht der deutschen Notenbank könnten Eingriffe nur in Ausnahmesituationen gerechtfertigt sein, etwa um Funktionsstörungen der Märkte zu beheben. In diesen seltenen Fällen könne es erlaubt sein, "kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen, die der Herstellung geordneter Marktverhältnisse dienen", sagte Dombret.