Im Kampf für die Homo-Ehe haben Bürgerrechtler im US-Bundesstaat Kalifornien einen Erfolg erzielt. Ein Bundesgericht in San Francisco urteilte am Mittwoch, das im Jahr 2008 durch ein Referendum erwirkte Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen sei "verfassungswidrig". Geklagt hatte ein lesbisches Paar, das den Ausgang des Referendums vom November 2008 nicht hinnehmen wollte. Damals hatten die Kalifornier mit 52 Prozent gegen die Homo-Ehe gestimmt und für die Annullierung einer Entscheidung des Obersten Landesgerichts, das die Homo-Ehe erlaubt hatte.