Das Bundeskriminalamt will den zunehmenden Betrug an Geldautomaten schärfer bekämpfen. Vermutlich bereits ab Oktober solle es dafür eine Kooperation mit Banken geben, kündigte BKA-Chef Jörg Ziercke in den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) an. Ziel sei es, nach dem Vorbild des FBI in den USA mit einem "flexiblen und schnellen Austausch von Informationen neue Betrugsmaschen schneller zu erkennen und gemeinsame Abwehrstrategien zu entwickeln". Laut Ziercke waren allein im vergangenen Jahr etwa 190.000 Kartenkunden von Manipulationen an Geldautomaten, dem so genannten Skimming, betroffen. "Bei jeder Skimming-Attacke auf einen Geldautomaten werden 60 bis 70 Kunden geschädigt."