Gute Noten für die Präsidentengattin: Die knappe Mehrheit der Deutschen findet, dass Bundespräsidentengattin Bettina Wulff bisher eine gute Figur in ihrer inoffiziellen Rolle gemacht hat.
Die Mehrheit der Deutschen findet, dass Bundespräsidentengattin Bettina Wulff bisher in ihrer inoffiziellen Rolle eine gute Figur gemacht hat. In einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage für den "Stern" sagten dies 52 Prozent, nur neun Prozent der Befragten sind mit dem Auftreten der 37-Jährigen nicht zufrieden. Noch kein Urteil über die First Lady bildeten sich bisher 39 Prozent der Befragten.
Bundespräsident Christian Wulff sagte der Illustrierten "Bunte", er sei davon überzeugt, dass die Sympathie der türkischen Gastgeber für seine Frau seinem gerade beendeten Staatsbesuch in der Türkei genutzt habe. "Das erleichtert die Kontakte und die Gespräche, weil in dieser Sympathie ja auch großes Interesse aneinander steckt", sagte Wulff. "Ich erlebe, dass Deutschland durch meine Frau sehr, sehr sympathisch und erfreulich repräsentiert wird und sich unser Land darüber freuen kann."
Das Bundespräsidentenpaar hat einen gemeinsamen Sohn, einen älteren Sohn aus einer früheren Beziehung brachte Bettina Wulff in die Ehe mit. Die Bundespräsidentengattin sagte der "Bunte", auf Reisen versucht sie mit dem Handy den Kontakt zu ihren Kindern zu halten. "Wenn wir unterwegs sind, rufe ich jeden Tag zuhause an oder schicke Fotos mit dem Handy." Von ihrem Mann erhält sie hohe Anerkennung dafür, wie sie die durch sein Amt entstandene Doppelbelastung meistere. "Ich bewundere meine Frau, wie sie all die neuen Aufgaben neben der Familienarbeit und den Kindern bewältigt. Für mich ist das alles ein großes Glück."