Der Bundesrat hat sich am Freitag mit der geplanten Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli befasst. Damit verbunden ist das Ziel einer Reduzierung der Truppenstärke auf 185.000 Soldaten. Zugleich soll ein freiwilliger Wehrdienst geschaffen werden. Daneben soll es einen Bundesfreiwilligendienst geben, mit dem die negativen Folgen der Aussetzung des Zivildienstes ausgeglichen werden sollen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) forderte eine bessere Abstimmung zwischen den einzelnen Diensten. Zudem müsse eine Anreizstruktur geschaffen werden, da die Sorge bestehe, dass sich nicht genügend Menschen freiwillig melden würden.