Die Bundesregierung hat am Freitag die Vergabe des Friedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo begrüßt und seine Freilassung aus der Haft in China gefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich in der Vergangenheit für Lius Freilassung eingesetzt und werde das auch jetzt tun, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. "Die Bundesregierung wünscht sich, dass er aus der Haft freikommt und diesen Preis selber in Empfang nehmen kann."