Die Bundesregierung hat sich besorgt über die Ausschreibung der israelischen Behörden zum Bau von tausend neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland gezeigt. Die anhaltenden Ankündigungen neuer Siedlungen seien eine "verheerende Botschaft" mit Blick auf die laufenden Bemühungen zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern, sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Montag in Berlin. Diese "untergraben das Vertrauen in Israels Bereitschaft zu Verhandlungen". Deutschland fordere die israelische Regierung deshalb "eindringlich" auf, von der Ausschreibung abzusehen.