Bei einer Razzia hat die italienische Polizei ein Netzwerk der Camorra aufgedeckt, das in illegale Machenschaften rund um den Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Stadt L'Aquila verstrickt sein soll. Am Donnerstag seien sechs Verdächtige festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Außerdem seien Besitztümer im Wert von insgesamt 100 Millionen Euro beschlagnahmt worden, darunter 21 Firmen und 118 Gebäude. Die Verdächtigen sollen Gelder an eigens in L'Aquila gegründete Unternehmen transferiert haben, damit diese an lukrative Aufträge im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau kommen.



