Der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder hat scharfe Kritik an der Rolle Pakistans im Anti-Terror-Kampf geübt und dem Land vorgeworfen, "ein doppeltes Spiel" zu treiben. Mißfelder verwies auf "Spiegel Online" vom Dienstag darauf, dass sich der getötete Terrorführer Osama bin Laden "jahrelang in Pakistan aufgehalten" habe, "und zwar nicht in irgendeiner Höhle im Grenzgebiet, sondern mitten auf pakistanischem Staatsgebiet". Mißfelder fügte hinzu: "Dass davon in offiziellen Kreisen niemand gewusst haben will, ist schwer vorstellbar." Es sehe so aus, "als treibe Pakistan ein doppeltes Spiel. Das ist inakzeptabel", sagte Mißfelder weiter. "Das Verhältnis zu Pakistan wird jedenfalls nicht einfacher."