CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat das Festhalten seiner Partei an der Kurskorrektur in der Atompolitik bekräftigt. Aus der Wahlniederlage in Baden-Württemberg müssten Konsequenzen gezogen werden, sagte Gröhe am Montag vor einer CDU-Präsidiumssitzung dem Sender n-tv. So gehe es darum, etwa in der Energiepolitik durch Überprüfen der Atomanlagen und durch die Bereitschaft zur Kurskorrektur Vertrauen zurückzugewinnen. Auf die Frage, ob er erwarte, dass die sieben im Zuge des Moratoriums abgeschalteten Akw wieder in Betrieb genommen würden, sagte Gröhe: "Da bin ich sehr skeptisch. Ich halte es für die Mehrheit der Reaktoren für ganz unwahrscheinlich, dass sie wieder ans Netz gehen."