Arbeitslose sollen nach dem Willen zweier CDU-Politiker künftig für gemeinnützige Dienste etwa in Alten- und Pflegeheimen oder auf Krankenstationen herangezogen werden. Die CDU-Sozialexperten Carsten Linnemann und Peter Tauber beauftragten den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zu prüfen, ob es rechtlich möglich ist, Hartz-IV-Empfänger als Ersatz für den im Sommer wegfallenden Zivildienst in gemeinnützigen Einrichtungen einzusetzen, wie Linnemann am Samstag auf seiner Website mitteilte. Das für den Zivildienst zuständige Familienministerium reagierte ablehnend auf den Vorstoß.