Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Russland hat eine gerichtliche Vorladung des Chefredakteurs des liberalen Radiosenders Moskauer Echo für Wirbel gesorgt. Wie der Chefredakteur Alexej Wenediktow am Mittwoch mitteilte, sollte er sich bei der Staatsanwaltschaft zu einer Beschwerde über angebliche arbeitsrechtliche Verstöße bei seinem Sender äußern. Im Laufe des Tages wurde die Vorladung aber wieder zurückgezogen, wie Wenediktow über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgab.