Drei Arbeiter und zwölf Anwohner und Gäste eines Hotels sind in Frankfurt am Main durch chemische Dämpfe verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, entwichen die gefährlichen Gase am Dienstagnachmittag bei Arbeiten in einer stillgelegten chemischen Reinigung in der Innenstadt. Demnach bauten drei Mitarbeiter eines Altmetallhändlers aus Gelsenkirchen mehrere Geräte ab. Beim Trennen mehrerer Schlauchverbindungen liefen Restmengen der Chemikalien Tetrachlorethylen und Vinylchlorid aus. Beides sind Substanzen, die als krebserregend gelten.