Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney hat sich für die Wiedereinführung umstrittener Verhörmethoden wie dem weithin als Folter kritisierten "Waterboarding" ausgesprochen. Einige der frühen Hinweise, die auf die Spur von El-Kaida-Chef Osama bin Laden geführt hätten, seien den harten Verhörmethoden zu verdanken gewesen, sagte Cheney am Sonntag (Ortszeit) dem US-Sender Fox News. Er befürworte die Anwendung derartiger Methoden, sollte es den USA damit möglich sein, ranghohe Terroristen zu ergreifen. Zugleich wies Cheney zurück, dass es sich beim "Waterboarding", bei dem Ertrinken simuliert wird, um Folter handele.