Der US-Ölkonzern Chevron muss wegen der Ölpest vor der brasilianischen Küste eine weitere Millionenstrafe zahlen. Die brasilianische Umweltbehörde Ibama verlangte am Freitag 5,4 Millionen Dollar (4,1 Millionen Euro) für Fehler im Notfallplan des Unternehmens. Chevron habe nicht schnell genug auf das Leck reagiert und sei zudem schlecht ausgestattet gewesen, hieß es in einer Erklärung. Wegen der Umweltschäden hatte die Behörde dem Ölkonzern bereits eine Strafzahlung von 28 Millionen Dollar aufgebrummt.