Die 33 chilenischen Bergleute, die 69 Tage unter Tage eingeschlossen waren, haben einem Buch zufolge in ihrer Verzweiflung an Selbstmord und Kannibalismus gedacht. Als es den Helfern gelang, am 17. Tag der Gefangenschaft Kontakt zu den Kumpeln aufzunehmen, hätten die ausgehungerten Männer nach eigenem Bekunden bereits einen Topf und eine Säge bereit gelegt gehabt, schreibt der US-Journalist Jonathan Franklin in seinem am Montag veröffentlichten Buch "33 Men". Zuvor hatten sich die Bergleute in rund 700 Metern Tiefe von winzigen Tunfischrationen ernähren müssen.