Der Gletscher Jorge Montt im Süden Chiles ist nach Erkenntnissen chilenischer Wissenschaftler im vergangenen Jahr aufgrund der Erderwärmung so schnell geschrumpft wie nie zuvor. Die Gletschermasse sei 2010 um einen Kilometer zurückgegangen, heißt es in einer Untersuchung des chilenischen Zentrums für wissenschaftliche Studien (CECs), die am Mittwoch (Ortszeit) vorgestellt wurde. Zwar schrumpften der Studie zufolge fast alle Gletscher der Region Patagonien wegen der Erderwärmung, der Jorge Montt weist demnach aber die größten Oberflächenverluste in der südlichen Hemisphäre im Jahr 2010 auf.