In China werden angesichts zunehmender Arbeiterproteste die Mindestlöhne in einigen Städten und Provinzen erhöht. In Shenzhen an der Grenze zu Hongkong etwa, einem Zentrum der Industrie, steigt der Mindestlohn ab Februar um fast 14 Prozent auf 1500 Yuan (183 Euro) im Monat, wie die lokalen Behörden mitteilten. In der Hauptstadt Peking wurde der Mindestlohn bereits zum 1. Januar um fast neun Prozent auf 1260 Yuan erhöht, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Demnach wurde auch in der Provinz Sichuan im Südwesten der Mindestlohn um 23 Prozent angehoben.