Der chinesische Menschenrechtsaktivist Hu Jia bleibt nach seiner Freilassung unter staatlicher Aufsicht. Er werde weiterhin beobachtet und habe außerdem vorerst "seine politischen Rechte" verloren, sagte Außenamtssprecher Hong Lei am Dienstag in Peking. Dies bedeute unter anderem, dass er "keine Interviews geben" dürfe und "im Einklang mit den Gesetzen von den zuständigen Behörden" überwacht werde. Wie lange die Maßnahmen andauern sollten, sagte der Sprecher nicht. Hus Ehefrau Zeng Jinyan nannte hingegen einen Zeitraum von einem Jahr. Die Polizei habe sich vor dem Haus des Paars postiert und überwache dieses, sagte sie.