Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen vom Juli in der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang hat die Justiz des Landes vier Angehörige der uigurischen Minderheit zum Tod verurteilt. Den Männern seien Verbindungen zu "Terrororganisationen" nachgewiesen worden, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag unter Berufung auf die ebenfalls staatliche Internetseite www.tianshannet.com. Außerdem hätten sie Sprengsätze hergestellt und Anschläge verübt. Zwei weitere Angeklagte wurden demnach wegen "Mittäterschaft" zu jeweils 19 Jahren Haft verurteilt.