Die Türkei bindet erstmals die Vertreter ihrer religiösen Minderheiten in die Ausarbeitung der geplanten neuen Verfassung des Landes ein. Der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I und Vertreter der syrisch-orthodoxen Christen legten am Montag im zuständigen Parlamentsausschuss von Ankara ihre Forderungen und Vorschläge vor, wie Nachrichtensender meldeten. Bartholomäus lobte demnach die Arbeit an der neuen Verfassung: "Eine neue Türkei wird geboren", sagte der Patriarch, das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Christen in der Türkei und von weltweit 300 Millionen orthodoxen Christen.