US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem Besuch in Vietnam ihre Besorgnis über die Lage der Menschenrechte in dem südostasiatischen Land geäußert. Die Vereinigten Staaten seien beunruhigt wegen der Verhaftung und Verurteilung von Menschen, die "friedlich ihre Meinungsverschiedenheit" ausdrückten, sagte Clinton bei einer Pressekonferenz mit ihrem vietnamesischen Kollegen Pham Gia Khiem am Donnerstag in Hanoi.
Auch wegen "Angriffen auf religiöse Gruppen" und Einschränkungen der "Freiheit des Internets" brachte Clinton ihre Sorge zum Ausdruck. Zugleich betonte sie den Willen der USA, an einem "Geist der Kooperation und der Freundschaft" arbeiten zu wollen, um Reformen zu fördern, die "elementare Rechte und die Freiheit" schützen.
In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi findet gegenwärtig ein Treffen der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) statt. Am Freitag will Clinton dort an einem Sicherheitsforum teilnehmen.