In den USA hat die Sorge um den Gesundheitszustand des Spitzendiplomaten Richard Holbrooke am Montag angehalten. Der Sondervermittler für Afghanistan und Pakistan sei in einem "stabilen, aber sehr kritischen Zustand", sagte US-Außenministerin Hillary Clinton bei einem Besuch im kanadischen Wakefield. Holbrooke habe seit Freitag "viele Stunden von Operationen" über sich ergehen lassen müssen, sagte sie. Holbrooke hatte einen lebensbedrohlichen Riss an der Aorta erlitten. Der Diplomat hatte sich in den 90er Jahren als US-Sondergesandter für den Balkan internationale Anerkennung erworben und gilt als Chefarchitekt des Dayton-Abkommens von November 1995, mit dem der Bosnienkrieg beendet wurde.