Der US-Getränkekonzern Coca-Cola reagiert auf die angekündigte "Cola-Steuer" in Frankreich mit einem Investitionsstopp: Eine für kommendes Jahr geplante Investition in Höhe von 17 Millionen Euro im südfranzösischen Cola-Werk nahe Marseille werde auf Eis gelegt, teilte der amerikanische Hersteller am Donnerstag mit. Der geplante Besuch von Konzernchef John Brock zur 40-Jahr-Feier des Werkes in zehn Tagen sei abgesagt. "Wir protestieren damit symbolisch gegen eine Steuer, die unser Unternehmen straft und unsere Erzeugnisse stigmatisiert", erklärte der Mutterkonzern.