Nach der Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Berlin hat der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung gefordert. "Ich hoffe, dass die Verbindungsdaten der Verdächtigen noch gespeichert und nicht dem Wegfall der Vorratsdatenspeicherung zum Opfer gefallen sind", sagte der CSU-Politiker der Onlineausgabe der "Mitteldeutschen Zeitung" vom Freitag. "Denn nur so können wir feststellen, ob hinter den Tätern Netzwerke stehen." Bei den Ermittlungen sei eine "nachträgliche Aufklärung der Kommunikation" nötig.