Die Pläne aus dem Bundesfamilienministerium, Geringverdienern das Elterngeld zu kürzen, haben für Proteste in den eigenen Reihen gesorgt. "Unsinnig" nannte die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (CSU), am Freitag den Vorschlag von Ministerin Kristina Schröder (CDU), Mini-Jobbern und Hartz-IV-Aufstockern das Elterngeld zu kürzen. "Diese Maßnahmen wären eine Strafe für diejenigen, die als Geringverdiener den Kontakt zum Arbeitsmarkt halten", erklärte Bär. Sie warnte, die Familienpolitiker der Union würden den Schritt nicht mittragen.