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News am 31.05.2012
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Datenbank mit 3800 NS-Zwangsarbeiterlagern im Netz verfügbar

Ein Online-Verzeichnis von rund 3800 bislang weitgehend unbekannten NS-Zwangsarbeiterlagern haben die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und das Bundesarchiv am Freitag in Berlin vorgestellt.

Ein Online-Verzeichnis von rund 3800 bislang weitgehend unbekannten NS-Zwangsarbeiterlagern haben die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und das Bundesarchiv am Freitag in Berlin vorgestellt. Die Datenbank ist nach Stiftungsangaben ein Ergebnis der Haftstättenprüfung im Zuge der Entschädigungszahlungen an frühere NS-Zwangsarbeiter, die 2007 beendet wurden. Viele Antragssteller hatten in ihren Anträgen Haftstätten angegeben, die bis dahin weitgehend unbekannt waren - vor allem Lager, Gefängnisse und Haftorte in von den Deutschen besetzten Gebieten.

AFP