Am Donnerstag wird vor dem Landgericht Stuttgart ein Alptraum aufleben, der vor eineinhalb Jahren die Republik erschütterte. Der 17-jährige Amokläufer Tim K. hatte im März 2009 mit der Pistole seines Vaters Jörg K. 15 meist junge Menschen und dann sich selbst getötet. Nun will das Landgericht prüfen, wie weit die Mitschuld des Vaters reicht. Er hatte die großkalibrige Beretta-Pistole aus Angst vor Einbrechern im Schlafzimmer aufbewahrt, anstatt sie in seinen Waffen-Tresor einzuschließen.