Die Zahl der Menschen, die wegen psychischer Störungen im Krankenhaus behandelt werden müssen, hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. 2010 mussten unter 1000 Versicherten statistisch 8,5 wegen einer psychischen Erkrankung wie etwa Depressionen in die Klinik, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Report der Barmer GEK hervorgeht. Das sei ein Anstieg um 129 Prozent in 20 Jahren: Im Jahr 1990 wurden 3,7 von tausend Versicherten wegen einer psychischen Erkrankung stationär behandelt.