Nach der gescheiterten Fusion mit der New Yorker Börse muss der Chef der Deutschen Börse, Reto Francioni, Medienberichten zufolge um sein Amt fürchten. Bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 13. Februar solle es "eine gründliche und ergebnisoffene Diskussion über die Konsequenzen aus dem Fusionsdesaster" geben, sagte Aufsichtsratsmitglied Johannes Witt laut einem Bericht des "Spiegel". Zusammen mit anderen Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat wolle er über "Fehleinschätzungen" Francionis reden.