Die meisten deutschen Unternehmen sehen sich derzeit gut gegen Datenklau geschützt, fürchten aber künftig mehr Attacken. Die Bedrohung für ihr eigenes Unternehmen schätzen 38 Prozent der Firmen momentan als gering ein, weitere 52 Prozent sehen sich "mäßig" bedroht, wie aus einer am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht. Nur acht Prozent der Firmen berichten von Wirtschaftsspionage oder Datenklau-Attacken in den vergangenen drei Jahren. Allerdings gehen zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Unternehmen davon aus, dass die Bedrohung in den kommenden Jahren zunehmen wird.