Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr ihren Rang als Innovations-Europameister verteidigt. Das geht aus einer am Montag in München vorgestellten Studie der Unternehmensberatung Booz & Company hervor. Demnach liegen die Unternehmen hierzulande mit einem kumulierten Investitionsbudget für Forschung und Entwicklung (F&E) von rund 27,8 Milliarden Euro sowie einer 8,9-Prozent-Steigerung des Etats gegenüber dem Vorjahr weiter vor denen Frankreichs und der Schweiz. Global betrachtet entfielen auf deutsche Unternehmen 2010 etwa sieben Prozent des gesamten F&E-Budgets der 1000 führenden Konzerne.