Vor dem Hintergrund des Doppelanschlags in Norwegen hat sich der Deutsche Schützenbund (DSB) deutlich gegen eine Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen. "Furchtbare Ereignisse wie in Norwegen, die ja nur einem kranken Hirn entspringen können, kann man mit noch so vielen Verboten nicht in den Griff kriegen", sagte DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim der "Saarbrücker Zeitung" vom Donnerstag. Es sei vielmehr erforderlich, "dass wir in der Gesellschaft ein Klima schaffen, das wieder die Zuwendung zum Menschen betont". Die Schützenvereine leisteten großes Engagement für die Gesellschaft.