Der Schädel eines 1896 in Paraguay gefangen genommenen Indianermädchens, der für anthropologische Forschungen an die Charité in Berlin kam, ist am Freitag den Aché-Ureinwohnern zurückgegeben worden. Außenminister Juan Esteban Aguirre bat das Aché-Volk in einer offiziellen Zeremonie um Verzeihung für das, was Damiana Kryygi angetan worden sei. Die Aché-Sprecherin Zunilda Kuanchingui sagte, der Schädel werde im Nationalpark Caazapá 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Asunción beerdigt. So könne Kryygi in ihrer Heimaterde ruhen, wie sie es verdient habe.