Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat gefordert, die Finanzmärkte endlich klaren und strengen Regeln zu unterwerfen. Trotz "wohlfeiler Beschlüsse und Absichtserklärungen" hätten die führenden Wirtschaftsmächte sich nicht zu durchgreifenden Reformen durchringen können, kritisierte Sommer am Donnerstag in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Dies habe verheerende Folgen: "Wenn wir die Finanzmärkte nicht endlich klaren, strengen Regeln unterwerfen, dann sind wir gezwungen, uns dauerhaft ihrem Diktat zu beugen. Das wäre nicht nur das Ende von Demokratie, sondern auch die Aufgabe von Sozialstaatlichkeit."