Gewerkschaften und Arbeitgeber haben von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine weitergehende Eindämmung der Ein-Euro-Jobs gefordert als bisher geplant. "Das Missbrauchspotenzial ist weiterhin hoch, zumal Kontrollen selten sind", heißt es nach Angaben der Berliner Tageszeitung "Die Welt" vom Montag in einer Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Gesetzesentwurf über die Reform der Arbeitsmarktinstrumente. Ein im Mai von der Bundesregierung beschlossener Gesetzentwurf sieht bislang nur vor, die Ein-Euro-Jobs gegenüber der Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt und Qualifizierung nachrangig zu behandeln.